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Wir suchen ab 1.12.2019

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Schulaktionen

"Psychisch krank- ist das normal?"

Information, Aufklärung, Begegnung
Eine Aktion in Kooperation mit dem Tiroler Bündnisses gegen Depression

Jede/r vierte ÖsterreicherIn erlebt im Laufe seines Lebens eine behandlungsbedürftige psychische Erkrankung. Dennoch sind psychische Erkrankungen noch immer ein Tabuthema.
Die Einstellung der Bevölkerung gegenüber psychisch kranken Menschen ist geprägt von verzerrten Vorstellungen und Unwissenheit. Das führt zu Vorurteilen, Ausgrenzung und Stigmatisierung der Betroffenen und erschwert die Behnalung, die Genesung und Wiedereingliederung. Die Folgen der sozialen Ausgrenzung sind mindestens ebenso belastend wie die Krankheit selbst.

Laut WHO wird die Anzahl in den nächsten Jahren noch steigen. Die gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Erkrankung sind für Betroffene und deren Angehörige immens. Dennoch erhält fast die Hälfte der Betroffenen keine adäquate Behandlung. Manchmal maskieren körperliche Symptome die Depression, häufig aber scheuen die Betroffenen den Weg zum Arzt oder anderen professionellen Hilfsangeboten, sei es aus Scham oder weil sie die Erkrankung als solche nicht erkennen. Dabei sind psychische Erkrankungen behandelbar und heilbar.

Der Aufklärung von Jugendlichen kommt in der Gesundheitsvorsorge als zukünftigen MeinungsbildnerInnen eine wichtige Bedeutung zu. Einerseits kann einer ungerechtfertigten Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen entgegengewirkt werden. Andererseits erfahren die Jugendlichen wie sie in psychischen Krisen für sich oder andere Unterstützung erhalten können.

 
Schulaktion:

Die Schulaktion wird im Rahmen des „Tiroler Bündnisses gegen Depression“ angeboten.

Lehrerinnen und Lehrer aus verschiedenen Unterrichtsfächern (Psychologie, Deutsch, Geschichte, Biologie, Religion, etc.) sind eingeladen mit ihren SchülerInnen (ab 15. Lebensjahr) zum Thema Psychiatrie ins Gespräch zu kommen und gemeinsam mit Fachleuten und Menschen, die eigene Erfahrungen mit einer psychischen Erkrankung gemacht haben, zu diskutieren.
Das Angebot ist für die Schulen kostenlos.

Ziele:

  • Abbau von Ängsten gegenüber psychischen Erkrankungen
  • Information zu psychischen Erkrankungen und psychiatrischen Einrichtungen
  • Förderung eines verständnisvollen Umgangs mit psychischen Krisen, Erkrankungen und Betroffenen um Unwissen, Vorurteilen und Ausgrenzung entgegenzuwirken
  • Information über Anlaufstellen, Behandlungsmöglichkeiten für Betroffenen, deren Familien und Freunde


Ablauf:

Kurzvortrag mit Diskussion: Basisinformationen über Ursachen, Erscheinungsformen und Behandlungsmöglichkeiten psychischer Erkrankungen.
Begegnung und Erfahrungsaustausch: Die SchülerInnen erfahren von Fachleuten und ExpertInnen aus eigener Erfahrung (mit Ex-In Ausbildung), wie sie die Erkrankung, die Symptome, die Behandlung erleben und in ihrem Alltag damit umgehen.

Die MitarbeiterInnen von pro mente Tirol und start pro mente ermöglichen die Schulaktionen im Rahmen ihrer regulären Arbeitszeit. Wir bitten daher um Verständnis, dass Wunschtermine nur nach Möglichkeit eingehalten werden können und die Termine  mit den ReferentInnen abgesprochen werden müssen.

Dauer: 2 Unterrichtseinheiten (ca. 100 Min.)

Ort:  je nach Vereinbarung

pro mente Tirol, Karl-Schönherr-Straße 3, Innsbruck  oder

start pro mente, Karmelitergasse 21, Innsbruck  oder

in den jeweiligen Schulen

 

Interesse? .......... Information und Anmeldung:

pro mente Tirol- Bündnis gegen Depression

Mag. Angela Ibelshäuser, Tel: 0512-585129, tirol@buendnis-depression.at



Veranstalter:

  • pro mente Tirol
  • start pro mente
  • Landesschulrat für Tirol

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