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 Filmreihe Ausnahmezustand
 AusnahmeZustand 2019

FILMREIHE Psychische Erkrankungen
5. – 6. November 2019 im LEOKINO Innsbruck

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AusnahmeZustand 2019



FILMREIHE Psychische Erkrankungen
5. – 6. November 2019 im LEOKINO Innsbruck

 

Di 5. 11. 18.00 Uhr LEOKINO

ZAWREL F. – ERBBIOLOGISCH UND SOZIAL MINDERWERTIG
Im Anschluss: Gespräch mit Prof. Dr. Hartmann Hinterhuber (ehemals Leiter Univ.Kl. Psychiatrie, Innsbruck) und Mag. Dr. Oliver Seifert (Sozialarbeiter und Historiker am PKH Hall)

Mi 6. 11. 18.00 Uhr LEOKINO

GLEICH UND ANDERS – WENN DIE PSYCHE UNS FORDERT 
Im Anschluss: Gespräch mit Harald Schneider, MSc. (Leiter Arbeitsassistenz Tirol), Mag. Rita Verest-Zach (AMS Tirol) und Hans Schmied (Protagonist aus dem Film, Präsident Gleich und Anders, Peerberater, Schweiz)

 

AusnahmeZustand VII

„AusnahmeZustand“ im Leokino – Filme für Betroffene und die ihnen Nahestehenden, die ganz direkt mit den Auswirkungen psychischer Erkrankung konfrontiert sind und damit umgehen müssen. Filme für uns, die wir im psychosozialen, medizinischen, psychotherapeutischen Bereich arbeiten und für jene, die sich von existenziellen Ausnahmezuständen, die uns alle betreffen können, berühren lassen.
In der nunmehr 7. Ausgabe setzt sich diese Filmreihe zum einen mit dem Thema Beruf / Karriere und psychische Erkrankung auseinander , denn die Folgen psychischer Erkrankung zeigen sich schmerzhaft als schwere Turbulenzen des eigenen beruflichen Weges. Der Film GLEICH UND ANDERS will einen Beitrag zur Verbesserung beruflicher Teilhabe von Menschen mit einer psychischen Erkrankung leisten und zeigt unterschiedlichste Menschen, die trotz der Ausgrenzungen und vielen Widerstände sich den beruflichen Herausforderungen stellen und ihr Leben in die eigenen Hände nehmen. Dieses filmische Porträt nimmt mit in ihre Welt und ihr Leben und macht klar, dass beruflich und individuell „viel mehr gehen kann, als viele glauben“. Ein bereichernder und aufschlussreicher Blick auf Menschen und Verhältnisse in der Schweiz.
Unser zweiter Schwerpunkt betrifft die tödlichen Auswirkungen nationalsozialistischer Medizin insbesondere der „Heil-Pädagogik“ auf Kinder und Jugendliche. Als das Synonym dieser Verbrechen gilt die Jugendfürsorgeanstalt „Am Spiegelgrund“ auf der Baumgartner Höhe in Wien. Kinder und Jugendliche wurden dort zwischen 1940 und 1945 medizinischen Versuchen ausgesetzt, gequält und mindestens 789 von ihnen getötet. Eines dieser überlebenden Kinder war Friedrich Zawrel, der rund 30 Jahre später auf seinen einstigen Peiniger, den immer noch höchst anerkannten Psychiater Heinrich Gross trifft. Im Film ZAWREL F. – ERBBIOLOGISCH UND SOZIAL MINDERWERTIG wird diese unglaubliche und dramatische Geschichte in einer hoch verdichteten szenischen Darstellung für uns erlebbar gemacht. Österreichische Nationalsozialismus- und Nachkriegs-Geschichte, die in ihren Verwerfungen immer noch irritiert, schockiert und wiederum zu einem wachsamen gesellschaftspolitischen Blick auf aktuelle Entwicklungen auffordert.


Di 5. 11. 18.00 Uhr LEOKINO 

ZAWREL F. – ERBBIOLOGISCH UND SOZIAL MINDERWERTIG

Friedrich wird als Kind unter dem Nationalsozialismus in der Krankenanstalt „Am Spiegelgrund“ interniert. Hier werden kranke, behinderte und vermeintlich erblich belastete Kinder für Versuche missbraucht und ermordet. Der Arzt Dr. Gross stuft Zawrel in einem Gutachten als „erbbiologisch und sozial minderwertig ein“. Doch Zawrel gelingt es aus der Anstalt zu fliehen. Rund 30 Jahre später treffen Opfer und Peiniger aufeinander. Als Gerichtsgutachter sorgt Dr. Gross erneut dafür, dass Zawrel für viele Jahre weggesperrt wird, aber es beginnt auch ein Kampf um Gerechtigkeit. Zawrel F.
Begleiten Sie im Film – als dokumentarisches Grossfigurentheater - den Zeitzeugen in die Vorstellung des Akademietheaters, drei Monate vor seinem Tod. Die Inszenierung entstand in enger Zusammenarbeit mit Friedrich Zawrel und wurde mit dem Nestroypreis ausgezeichnet.

Österreich 2015, Regie: Jakob Brossmann; Darsteller: Nikolaus Habjan in einem Stück von Simon Meusburger und Nikolaus Habjan; Schnitt: David Paede; 109 min

Im Anschluss: Gespräch mit Prof. Dr. Hartmann Hinterhuber (ehemals Leiter Univ.Kl. Psychiatrie, Innsbruck) und Mag. Dr. Oliver Seifert (Sozialarbeiter und Historiker am PKH Hall)

 

Mi 6.11. 18.00 Uhr LEOKINO

GLEICH UND ANDERS – WENN DIE PSYCHE UNS FORDERT

Die Zahl der Menschen, die am Arbeitsplatz mit psychischen Schwierigkeiten kämpfen, steigt rasant. Die Idee der Filmemacher entstand unter anderem, weil sie mit Besorgnis die Entwicklung am Arbeitsmarkt verfolgten, dass sich für immer mehr Betroffene die Chancen auf beruflich-soziale Gleichstellung verringerte.
Im Film GLEICH UND ANDERS geben Betroffene psychischer Erkrankung direkten Einblick in die Herausforderungen, denen sie sich bei der Arbeit und am Arbeitsplatz stellen müssen. Wir begegnen Menschen, die trotz der vielen Ausgrenzungen und Widerstände ihr Leben in die eigenen Hände nehmen, sei dies, dass sie eine eigene Firma gründen oder einen neuen Job finden, eine Weiterbildung in Angriff nehmen. Gleich und Anders
Bei aller Zuversicht erleben wir auch, dass Vieles nie mehr so wird wie vor dem Zusammenbruch, dass ein beruflicher, finanzieller oder sozialer Abstieg manchmal akzeptiert werden muss. Dank der Sicht von Angehörigen und Arbeitgebenden entstehen differenzierte, berührende Bilder aus dem Leben von Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Schweiz 2015, Regie: Jörg Neuenschwander in Zusammenarbeit mit Therese Stutz Steiger; Kamera: Pierre Mennel; Schnitt: Katrin Suhren; 72 min (mit deutschen Untertiteln)
Ausgezeichnet mit dem „Publikumspreis Berner Filmfestival 2015“.

Im Anschluss: Gespräch mit Harald Schneider, MSc. (Leiter Arbeitsassistenz Tirol), Mag. Rita Verest-Zach (AMS Tirol) und Hans Schmied (Protagonist aus dem Film, Präsident Gleich und Anders, Peerberater, Schweiz)

 

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5. – 6. November 2019 im LEOKINO Innsbruck

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